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Informationsstand am 01.09.2018 in Wiesbaden - Thema - "Sportförderung" zur Hessischen Verfassungsreform

Herz on Tour in Wiesbaden zur Sportförderung: „Wir riskieren, zunehmend zu einem Land der Nichtschwimmer zu werden.“ Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen e.V. im Gespräch mit Pressevertretern und Sportlern vom Sportkreis Wiesbaden e.V. am Informationsstand zur Hessischen Volksabstimmung.

Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen e.V. im Gespräch mit Pressevertretern und Sportlern vom Sportkreis Wiesbaden am Informationsstand zur Hessischen Volksabstimmung.

Wiesbaden, 29.08.2018 – Die Informationskampagne zur Hessischen Verfassungsreform macht am kommenden Samstag Halt in Wiesbaden und wird von den 15 Reformvorschlägen das Thema Sportförderung in den Mittelpunkt rücken. Unterstützt wird die Station vom Landessportbund Hessen e.V. und dem Sportkreis Wiesbaden, die vor Ort Einschätzungen abgeben und zum Gespräch bereit stehen.

Der Präsident des Landessportbundes Hessen, Dr. Rolf Müller, lobte im Vorfeld die vorgeschlagenen Änderungspunkte ausdrücklich und warnte vor den Folgen mangelnder staatlicher Beachtung: „Die Förderung des Sports muss zur kommunalen Pflichtaufgabe werden. Nur so ist auch in Zeiten klammer Kassen gewährleistet, dass der Sport nicht hinten runter fällt“, sagte Müller und verwies auf ein konkretes Beispiel: „Wir erleben aktuell, dass Schwimmbäder geschlossen und öffentliche Mittel gekürzt werden. Das geschieht nicht nur zum Schaden von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern sowie Vereinen und Organisationen, die diese Bäder für sportliche Aktivitäten nutzen. Wir riskieren auch, zunehmend zu einem Land der Nichtschwimmer zu werden.“

Die Sportförderung soll durch den Vorschlag der Enquete-Kommission in einem eigenen Verfassungsartikel als Staatsziel benannt werden. „Wenn die Volksabstimmung für dieses Ziel votiert, werden nachgeordnete staatliche Institutionen in der Pflicht stehen, den Willen des Wählers umzusetzen. Für den organisierten Sport mit seinen über zwei Millionen Aktiven und seinen zehntausenden Ehrenamtlichen wäre dieser Schutz eine hohe Wertschätzung und Grundlage weiterer Förderung“, so Müller weiter.

Vorschlag für einen neuen Artikel 26g:

„Der Sport genießt den Schutz und die Förderung des Staates, der Gemeinden und Gemeindeverbände.“

Bis zum 13. Oktober 2018 tourt die Informationskampagne „Unsere Verfassung. Meine Entscheidung.“ durch Hessen und bietet Informationen aus erster Hand zu allen 15 Änderungsvorschlägen. Die nächsten Stationen von Herz on Tour lauten:

- 08.09.2018: Frankfurt am Main

- 15.09.2018: Biedenkopf

- 22.09.2018: Bensheim

- 29.09.2018: Offenbach am Main

- 06.10.2018: Riedstadt

- 13.10.2018: Rüsselsheim am Main

Parallel dazu gibt es Erklärungen im Internet unter www.verfassung-hessen.de. Online-Spots machen seit August in verschiedenen hessischen Medien auf die Kampagne aufmerksam. Interessierte Bürger sind eingeladen, dem Facebook-Profil @VolksabstimmungHessen zu folgen.

„Unsere Verfassung. Meine Entscheidung.“ ist die Informations-Kampagne zur Verfassungsreform in Hessen. Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes haben bei der Volksabstimmung am 28. Oktober 2018 die Möglichkeit, über 15 Änderungsvorschläge der Enquete-Kommission abzustimmen. Weitere Informationen unter www.verfassung-hessen.de

Zum Video:  Sportförderung in die Verfassung? Meine Entscheidung! https://bit.ly/2MEg1Nv

Pressehintergrund 1:    https://bit.ly/2PLrkRR  

Pressehintergrund 2:    https://bit.ly/2MD85Mb

Bildmaterial:           https://bit.ly/2Pij9LR 

Zur Broschüre:          https://bit.ly/2PLLTNY

Facebook:               https://bit.ly/2PLvZmP  

 

Kontakt:

Kampagnenbüro Verfassung Hessen

eingesetzt vom Hessischen Landtag

ausgeführt von Super an der Spree

 

Telefon 0049 176 3766 5069 mobil

E-Mail presse@verfassung-hessen.de 

Homepage www.verfassung-hessen.de 

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