Vereine erhalten Soforthilfe für gestiegene Energiekosten

 

Die sich in der letzten Zeit immer mehr zuspitzende Diskussion über eine angemessene Erhöhung des Energiekostenzuschusses für vereinseigene Sporthallen und Kosten für Flutlicht, hat nach Einschätzung des Sportkreisvorsitzenden Hartmut Pfnorr ein vorläufiges Ende gefunden. In einem ersten Gespräch, das bereits im April d.J. stattfand, wurde seitens des Sportkreises in Person des  Sportkreisvorsitzenden Hartmut Pfnorr und dessen Vorgänger im Amt, Robert Reininger, in einem Gespräch mit Oberbürgermeister und Sportdezernent Dr. Helmut Müller und Sportamtsleiter Karsten Schütze auf die prekäre finanzielle Belastung der Vereine mit vereinseigenen Hallen auf Grund der rasant angestiegenen Energiekosten hingewiesen und auf eine angemessene Erhöhung des Zuschusses durch die LHW gedrängt. Damals war das Ergebnis für den Sportkreis Wiesbaden, der rd. 220 dem LSBH angeschlossene Sportvereine in Wiesbaden vertritt, insbesondere für die Vereine mit vereinseigenen Hallen, noch unbefriedigend. Im bisher letzten Gespräch mit Oberbürgermeister und Sportdezernent Dr. Helmut Müller in dieser Angelegenheit am Dienstag dieser Woche, wurde ein, nach Einschätzung des Sportkreisvorsitzenden Pfnorr, akzeptabler Kompromiss erzielt, der den betroffenen Vereinen erst einmal eine finanzielle Soforthilfe bietet und den Sportkreisvorstand als Vertreter der Wiesbadener Vereine , und natürlich besondere die Person des Vorsitzenden, aus der Schusslinie voreiliger und unberechtigter Kritik nimmt. Während sich einige besonders betroffen fühlende Vereine durch selbsternannte Sprecher lautstark und pöbelhaft in der örtlichen Tagespresse zu Wort meldeten, wurde in aller Ruhe parallel dazu ohne unnötige Hektik und Aufgeregtheit durch den Sportkreisvorstand an der Problemlösung gearbeitet.

 

Der erzielte Kompromiss wird, vorbehaltlich der Zustimmung durch den Magistrat, wie folgt aussehen:

 

Die Zuschüsse für Energiekosten vereinseigener Hallen werden einmalig um 30% auf 60.000 Â? erhöht. Zusätzlich sollen auch die Zuschüsse zu den Flutlichtkosten einmalig um rd. 25%, d.h. um 5.000 Â? auf rd. 26.000 Â? aufgestockt werden, um den Vereinen in Wiesbaden und AKK kurzfristig zu helfen. Wie die Verteilung dieser Erhöhung erfolgt, wird im Rahmen der Auswertung der an die Vereine verschickten Fragebögen erarbeitet. Bei der Ausfüllung der Fragebögen hat die Stadt versprochen, Hilfestellung zu leisten. Über die Fortführung der Erhöhung der Zuschüsse wird bei den künftigen Haushaltsberatungen darauf zu achten sein, dass die Stadt im Rahmen der Energiekostenentwicklung weiterhin einen angemessenen Zuschuss bereitstellt. Allerdings fordert die Stadt, und das als Zuschussgeber sicherlich nicht zu unrecht, dass sich die Vereine über Energiesparmaßnahmen nicht nur Gedanken machen, sondern diese auch umsetzen, d.h. realisieren.

 

Hartmut Pfnorr

Sportkreisvorsitzender