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Christa Eng erhält Goldene Bügermedaille

02.03.17

Christa Eng

Ihr Herz schlägt für die Kinder und die Jugendlichen

Christa Eng, Vorstandsmitglied im Sportkreis Wiesbaden, erhält

Goldene Bürgermedaille

 

 

 

Sie ist ein Organisationstalent. Auf eine andre Art und Weise könnte Christa Eng sonst niemals ihre vielen  ehrenamtlichen Aufgaben koordinieren, für die sie im Dezember mit der Bürgermedaille in Gold ausgezeichnet wurde. „Mein Herz schlägt für die Kinder und die Jugend“, fasst die  Frau mit den hellen Augen treffend zusammen. Durch ihren damals dreijährigen Sohn nahm alles seinen Anfang. Mit ihm ging sie zum Eltern-Kind-Turnen beim TuS  Eintracht Wiesbaden. nach kurzer Zeit übernahm sie die Leitung der Gruppe, wurde Jugendturnwartin,  und ihr zweiter Sohn „ist komplett in der Turnhalle groß geworden“:

Eins führte zum andren: Sie fing an. die Mädchengruppe des TuS zu trainieren und war bis 2012 Jugendwartin im Sportkreis Wiesbaden, den nun Tobias Hofmann leitet. „Die Jugend soll von der Jugend geführt werden“, findet die 66-Jährige, die ihre Nachfolger im TuS sowie im Jugendrotkreuz, in dem sie die Bierstädter Jugendgruppe geleitet hatte, aber weiterhin tatkräftig unterstützt. „Das hält mich jung und fit“, sagt sie und lächelt. Darüber hinaus ist sie Abgeordnete des Alkoholpräventionsprojekts „haLt“ und hat im Vorstand für den Förderverein Jugendverbandsarbeit im Stadtjugendring Wiesbaden inne, der ehrenamtliche Arbeit von Kindern und Jugendlichen inWiesbaden fördert. Sie vertritt das Motto: „Gib ihnen einen Rahmen, gib ihnen Impulse und dann lass sie machen“. Ihr ist  es wichtig, „für die Jugend einzutreten und auch finanziell Projekte unterstützen zu können“.

Unter Gleichaltrigen engagiert sich Christa Eng im Seniorenbeirat des Sportkreises und ist als Seniorenbeauftragte des Stadt Wiesbaden  ein „Sprachrohr, gerade für Senioren“. Von der unmittelbaren Jugendarbeit verabschiedet sie sich aber natürlich nicht. So liest sie in der Kinderbibliothek der Kita Wolfsfeld den Kindern jeden Freitagvormittag vor. Wie sie das alles unter einen Hut bekommt? „Ich bin ja mittlerweile Rentnerin“, lacht die ehemalige Erzieherin. Zuerst in der offenen Kinder- und Jugendarbeit, später in einerTagesstätte.  Als eifrige Fastnachterin organisierte sie oft Kinderfastnachts- feiern und besucht Sitzungen nicht nur als Zuschauerin, “ ich bin nämlich noch Sanitäterin beim Roten Kreuz“. Trotz all ihrer Tätigkeiten kommt die Entspannung bei Musik und bei Kreuzfahrten nicht zu kurz, genauso  wenig wie die Zeit für ihre vier neun-bis 21-jahrigen Enkelkinder.  Schließlich ist sie ein Ass, wenn es um Planen geht -  Tablet und Terminkalender sei Dank. Ihr  erstes Ehrenamt übernahm Christ Eng, die schon in Biebrich aufgewachsen ist, übrigens im Turnverein Biebrich als Bücherwartin. Ich war schon früh so begeistert vom Lesen, dass mir mit neun Jahren die Verantwortung für die Büchersammlung übertagen wurde.

 Nadine Braun